Trauma-Arbeit
Ein Trauma ist ein Ereignis, das den Menschen physisch und psychisch so überfordert, dass es mit den normalen Bewältigungsstrategien nicht verarbeitet werden kann – zu viel und/oder zu schnell.
Diese heftigen Erfahrungen/Emotionen können vom Gehirn in seiner Stressüberflutung nicht explizit = mit allen dazugehörigen Informationen gespeichert werden. Es bilden sich „Stress-Inseln“ in den neuronalen Netzwerken und Körperregionen. Diese „Stress-Inseln“ werden über Trigger (Auslöser) aufgerufen und lösen entsprechende Symtome (Emotionen und Körperreaktionen) aus, da diese in den „Stress-Inseln“ gespeichert sind.
Ich spreche bewusst nicht von Störungen!
Es sind logische und erklärbare Reaktionen unserer Systeme, die sich im Verhalten und im Körper zeigen.
Trauma ist nicht „nur“ eine Sache des Gehirns! Trauma wird ebenso im Körper gespeichert!
Die „Bewältigung der Trauma-Folge-Reaktionen ist also nicht nur etwas was kognitive oder eine Sache des Willens ist.
Ich wage zu sagen – und damit bin ich nicht alleine – 50 bis 60% der Menschen, die ihr Trauma kognitiv behandeln (lassen) möchten, sind von ihren Systemen und ihrem Körper her nicht dazu in der Lage!
Ich bin überzeugt, dass zuerst die Voraussetzungen geschaffen werden sollen,
indem die Systeme und der Körper in eine gute Balance geführt wird!
Die Fussreflexzonen-Massage, Access Bars, ChiroTrance Hypnose, Klopf-Techniken auf Akupunkturpunkte – und wenn möglich – Berührungs- und Massage-Arbeit sind dafür ausgezeuchnet geeignet.
Das Ziel der Somatischen Trauma-Arbeit ist es, mit den Trauma-lösen-Tools, geeigneter körperlicher und energetischer Unterstützungen, die Wurzel(n) zu finden, das Was-Wie-Wann-Wo einzuordnen, Trigger zu desensibilisieren, innere Kinder (Ego-State) und Körper-Regionen zu rehabilitieren und zu integrieren.
Meine Mission ist, dass du wieder in ein gutes Lebensgefühl findest.
Walter Brehm
Mehr Informationen zu Trauma finden Sie untenstehend bei Trauma-Wissen
Zert. Somatischer Trauma-Arbeit STA®
Zert. Ego-State-Arbeit
Zert. in Prana-Arbeit
Fussreflexzonen-Massage
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Depression
Schon das Wort gibt uns einen wichtigen Hinweis. Es kommt vom lateinischen deprimere und bedeutet: niederdrücken, unterdrücken. Das führt zu einer spannenden Frage:
Was wird eigentlich niedergedrückt?
Aus meiner Erfahrung in der somatischen Traumat-Arbeit zeigen viele Menschen mit depressiven Zuständen oft lange Zeit unterdrückten Ärger, Wut, Groll oder nicht gelebte Aggression. Mit Aggression ist hier nicht Gewalt gemeint, sondern die natürliche Kraft, die wir brauchen, um Konflikte zu lösen, Grenzen zu setzen und für uns selbst einzustehen. Oft liegt unter all dem ein tiefer Schmerz.
Das Wort Aggression wird heute meist negativ verstanden. Ursprünglich bedeutet es jedoch: herangehen.
Aggression ist die Kraft, mit der wir auf das Leben zugehen. Mit ihr setzen wir Grenzen, sagen Nein, schützen uns, äussern unsere Bedürfnisse und gestalten unser Leben aktiv.
Fehlt uns diese Kraft über längere Zeit, beginnen wir häufig, uns anzupassen. Wir schlucken herunter. Wir funktionieren. Wir machen weiter, obwohl innerlich längst etwas Nein sagt.
Genau hier kann ein wichtiger Ursprung depressiver Entwicklungen liegen.
Wenn ein Mensch z.B. seinen Ärger nicht ausdrücken darf oder sich nicht traut, ihn zu zeigen, verschwindet dieser Ärger nicht. Er sucht sich einen anderen Weg.
In der Psychologie spricht man dabei von Retroflektion. Ein Impuls, der eigentlich nach aussen gerichtet wäre, wird gegen die eigene Person gelenkt. Aus unterdrücktem Ärger kann so eine tiefe Schwere entstehen. Aus nicht gelebter Kraft wird Erschöpfung. Aus einem nicht ausgesprochenen Nein wird Selbstabwertung. Aus zurückgehaltener Lebendigkeit entsteht innerer Stillstand.
Viele Menschen mit depressiven Verstimmungen haben früh gelernt, sich anzupassen.
Sie durften nicht wütend sein. Sie durften nicht widersprechen. Sie mussten brav sein, still sein und funktionieren.
- So wurden ihre Bedürfnisse oft nicht gesehen.
- So wurden ihre Grenzen immer wieder überschritten.
- Und irgendwann entstand vielleicht die Überzeugung:
„Es hat sowieso keinen Sinn.“
Doch der Körper vergisst diese Erfahrungen nicht. Auch unser Nervensystem erinnert sich.
Was einmal zum Schutz unterbrochen oder zurückgehalten werden musste, bleibt häufig als gebundene Energie im Organismus bestehen.
Aus dieser Sicht kann Depression auch als Ausdruck einer ins Stocken geratenen Lebensbewegung verstanden werden. Nicht als einfache Erklärung für alles, sondern als ein wichtiger therapeutischer Zugang:
- Wo wurde ein natürlicher Impuls unterbrochen?
- Wo wurde z.B. Ärger immer wieder geschluckt?
- Wo durfte ein Mensch nicht für sich selbst einstehen?
- Wo konnte eine natürliche Schutz- oder Abwehrreaktion nicht zu Ende geführt werden?
Die Energie, die dabei gebunden bleibt, ist nicht böse und nicht falsch. Sie ist ursprüngliche Lebenskraft. Sie wollte schützen, abgrenzen, klären und handeln. Wird sie über lange Zeit nicht gelebt oder immer wieder zurückgehalten, kann sie sich gegen den eigenen Menschen richten und sich als Schwere, Erschöpfung oder Hoffnungslosigkeit zeigen.
Darum ist es mir wichtig, depressive Zustände nicht als Schwäche, Defekt oder persönliches Versagen zu betrachten. Sie können ein Hinweis darauf sein, dass ein Mensch über lange Zeit gegen seine eigenen Bedürfnisse und Impulse leben musste.
In der therapeutischen Begleitung geht es deshalb nicht darum, jemanden zu verändern oder zu reparieren. Es geht darum, wieder in Kontakt mit dem zu kommen, was im Inneren gebunden geblieben ist, damit die natürliche Bewegung des Lebens behutsam wieder ins Fliessen kommen darf. Behutsam. Achtsam. Im eigenen Tempo.
Wenn sich diese gebundene Lebenskraft wieder bewegen darf, entstehen oft neue Möglichkeiten.
Nicht, weil etwas hinzugefügt wird, sondern weil etwas wieder zugänglich wird, das schon immer da war.
Denn unter der Schwere liegen nicht selten genau das, was viele Menschen verloren glauben: ihre Kraft, ihre Klarheit und ihre Lebendigkeit.
Ein Trauma kann entstehen durch
- Ereignisse, die schnell und unerwartet geschehen, die überwältigend sind und so das Gehirn überfordern, ein zusammenhängendes verarbeiten und speichern aller zugehörigen Informationen zu ermöglichen „Stress-Inseln“ entstehen, die durch Trigger aktiviert werden
- Krankheiten, Unfälle oder Operationen
- Widrige Lebensumstände, Mobbing, emotionale oder körperliche Gewalt; vor allem dann, wenn die Situation als ausweglos erlebt wird (Ohnmachtsgefühle)
- Schwangerschaft, Geburt, verlorener Zwilling (Vanish-Twin)
- Transgenerative Themen
- Chronischen Stress in der Kindheit mit neg. Auswirkungen auf die gesunde Entwicklung (Entwicklungstrauma),
z.B. Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung, Überforderung - Verluste von Angehörigen oder Tieren
- Der Verlust der Gesundheit oder Organ
Trauma-Symptome entstehen nicht nur durch das traumatische Erlebnis selbst, sondern auch durch erstarrte (gebundene) Energie, die nach dem traumatischen Erlebnis nicht wieder ins Fliessen gekommen ist. Körperregionen und/oder Persönlichkeitsanteile (Ego-State) bleiben in schockiertem Zustand.
Das limbische System
wertet Wahrgenommenes eigenständig aus – unbewusst, blitzschnell, emotional unter Einbezug der eigenen Erfahrungsbibliothek – und sorgt bei vermeintlicher oder realer Gefahr mit der Ausschüttung von Stresshormonen, um den Organismus auf Kampf oder Flucht vorzubereiten – mit dem Ziel, das Überleben zu sichern.
Das limbische System ist so angelegt, dass es sehr schnell eine erste Beurteilung machen kann und so unser Leben schützt. Das ist seine Aufgabe! Und das macht es super.
Der Nachteil dieser Schnelligkeit: es ist ungenau!
Das heisst, wenn etwas auch nur schon entfert ähnlich ist wie ein schon erlebtes ... so löst es Alarm aus!
Zag Bum! Innert Sekundenbruchteilen!
Meine kognitiv gelernten Verhaltensstrategien – wie ich mich in einer nächsten Situation verhalten möchte, um nicht in den Stress zu kommen oder mich so und so zu verhalten – können gar nicht greifen, da diese Hirnareale gar nicht zum Zuge kommen können!
Denn zuerst gilt es das Leben zu sichern ... denken kann das Hirn dann später.
Und das macht es auch. Und oft kommt dann ein „warum“ oder ein „wieso“
Ein Warum oder Wieso in diesem Kontext ist nicht zielführend, da es abwertend ist ... Sie kennen diese Warum-Wieso-Dialoge nehme ich an.
„Die kognitiv gelernten Verhaltens-Strategien helfen beim Regulieren meiner Reaktionen ... aber nicht beim Auflösen der Trigger!“
Das limbisch System traumatisierter Menschen ist oft bis ständig im Alarmzustand. Das bindet viel Energie, die im Alltag dann fehlt.
Das limbische System kann mit „Nachhilfe-Unterricht“ lernen das geschehene Was-Wie-Wann-Wo zu verbinden, es kann lernen, dass die Gefahr nun vorbei ist und der Organismus sich entspannen kann. Dies erreiche ich mit Schockbehandlungen und Ent-Koppelungs-Techniken. Diese Interventionen bewirken, dass ein vergangenes traumatisches Ereignis korrekt = aller dazu gehörenden Teilen eingeordnet wird und in der Gegenwart weniger/keinen Stress mehr verursacht. Die dazu gehörigen „Trigger“ und deren Verbindungen zu den entsprechenden neuronalen Netzwerken, werden desensibilisiert. Neue synaptische Verbindungen entstehen: die Situation wird vom Gehirn (in den neuronalen Netzwerken) korrekt eingeordnet.
Trauma-Mechanismen und -Reaktionen
Ein Trauma kann sich sofort nach dem Ereignis aber auch erst Jahre später durch komplexe Symptome zeigen. Posttraumatische Belastungsreaktionen können an überschiessenden, nicht situationsangemessenen körperlichen und emotionalen Reaktionen, an unerklärlichen Schmerzen und Ängsten, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Albträumen, Gedanken-Karussell, Panik, Herzrasen, Schweissausbrüchen und Blockaden erkannt werden. Diese belastenden – mitunter heftigen Symptome – verbrauchen viel Energie und beeinträchtigen eine gute Regulationsfähigkeit des Organismus. Sie erscheinen oft unberechenbar – was zusätzlich Angst auslösen kann.
Von der Zeugung an, speichert das Kind Erfahrungen mit den dazu gehörigen Emotionen bis +/- 2-jährig implizit. Sie können vom Gehirn nicht bewusst aufgerufen werden, da sie nicht kognitiv zusammenhängend (explizit) gespeichert sind.
Z.B. können Panikattacken ihre Wurzeln in der Schwangerschaft und/oder der Geburt haben. Es braucht dann in der Gegenwart einen ähnlichen „Trigger“, z.B. Enge, nicht vorwärts kommen und/oder Sauerstoffmangel, um eine Panikattacke auszulösen.
Die Trauma-lösen-Prozesse unterstütze ich mit Körper- und Energie-Arbeit, um den Körper und seine Systeme in Ruhe und Entspannung zu führen. So können die Prozesse nachhaltig wirken.
Speziell gut geeignet zur Begleitung Ihrer Trauma-lösen-Prozesse sind Klopftechniken auf Akupunkturpunkte, Ego-State Therepie, ChiroTrance Hypnose, Access Bars®, Fussreflexzonen-Massage, Eye Movement
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